Samstag, 25. April 2015

Hintergrund von Im Licht - Finsternis: die Realismusdebatte

Schauplatz des Buches im Licht - Finsternis ist ein philosophischer: die Realismusdebatte
Ist die Wirklichkeit erkennbar und wenn ja, inwieweit ist sie das?
Gegner erklären, alle wissenschaftlichen Theorien die wir aufbauen, sind soweit von der Wirklichkeit entfernt, dass sie wir es genauso gut seien lassen können.
Wissenschaftler dagegen sind der Meinung, dass sie Modelle entwickeln, die immer näher an die Wirklichkeit herankommen.
Das Problem: wir sehen die Welt durch eine Brille, z.B unsere Gefühle, wissenschaftlichen Theorien, Erfahrungen. Das bedeutet, dass wir alle Wahrnehmungen interpretieren.

Und so kommen wir wieder an den Anfang der Erkenntnistheorie: Was ist da eigentlich draußen?

Genaueres über die Realismusdebatte

Beispiel:
Haben Quarks eine reale Existenz als Teilchen? Noch ist es in keinem Experiment gelungen, Quarks als freie Teilchen zu erzeugen. Die Natur verhält sich so "als ob" es Quarks gäbe. Die Natur verhält sich auch so "als ob" ein Elektron einmal Teilchen und einmal Welle wäre. Daran haben wir uns gewöhnt, und niemand stellt die Frage, was ein Elektron "wirklich" ist.
(Mayer-Kuckuck, Kernphysik, Stuttgart 1994, 177)
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